Die Auszeichnung wurde mit dem Kommentar begleitet: "Der Schweizer Beitrag verfehlt zwar das Thema, ist aber gemessen an den anderen Beiträgen, eine visuell ansprechend präsentierte Gemeinschaftsarbeit, die die Möglichkeiten des WWW aufzeigt." Diese Betonung, dass es sich hier nur um den einäugigen König unter Blinden handelt, wird es den Siegern freilich schwer gemacht haben, sich über den Preis zu freuen. Unberechtigt ist sie wohl nicht ganz.

Bei "The Web Side Stories" handelt sich um eine Foto-Text-Einheit (250 Bilder), eine sogenannte Tree-Fiction, die eine Schulgeschichte mit verschiedensten Gabelungen zum Weiterlesen anbietet: einmal als Liebesgeschichte, einmal als Kriminalfall, der einmal von Sherlock Holmes, einmal von Inspektor Columbo aufgeklärt wird. Die Autoren betonen, dass es "harte kreative Arbeit" war, Geschichten zu entwickeln mit 28 verschiedenen Enden. Noch härter wäre es gewiss gewesen, diese Geschichten auch untereinander zu verbinden, statt lose im Raum stehen zu lassen. Wie auch immer, herausgekommen ist eine Geschichte, die vor allem beim Produzieren (die beschriebenen Szenen sind gespielt und fotografiert) großen Spaß gemacht haben muss. Als ersten Eindruck hier die erste Szene (die Links sind von dieser Seite aus nicht aktivierbar).

 

Titelseite

Ueber unser Projekt



Wieder einmal ist es Montag:
Gretel wartet auf Hänsel vor dem Schulhaus in der St.Alban-Vorstadt in Basel. Sie freuen sich auf den bevorstehenden Tag. Erwartungsvoll betreten sie das Schulgebäude.


weiter als
Liebesgeschichte

weiter als
Krimi